Diverse Lager in Essen

In Essen gab es zig Lager, diese waren über den ganzen Stadtbezirk verstreut und wurden von diversen Firmen und Organisationen geführt bzw. beaufsichtigt.

 

Um die Lager zu verstehen, muss man sie aber zuerst in verschiedene Kategorien einteilen. Die wichtigsten sind weiter unten aufgeführt.

 

Im nachfolgenden sind dann die Lager den Stadtteilen zugeordnet, in welchen sie sich befanden.

Soweit möglich mit Adresse und welche Firma sich dieses Lagers bediente.

Konzentrationslager - Außenlager (KL-Außenlager)

 

Seit Kriegsbeginn wurden Häftlinge für den Einsatz in der Industrie eingesetzt. Um die Häftlinge auch den Betrieben zuführen zu können, wurden Außenlager in der Nähe der Betriebe gebaut und die Häftlinge dorthin verlegt.

In den Lagern waren dieselben Häftlinge wie in den Stamnlagern untergebracht.

Zivilarbeiterlager

 

In den Zivilarbeiterlagern wurden Zwangsarbeiter/innen aus allen besetzten Gebieten und Ländern gesammelt.

Die größte Gruppe kam aus dem besetzten Ostgebieten, ca. ein Drittel waren Frauen. Westeuropäer wurden mehrheitlich dienstverpflichtet.

Diese Lager waren zum größten Teil ehemalige ziviele Einrichtungen wie Schulen, Sporthallen etc. wo die Häftlinge bewacht wurden.

Auch sie wurden zum Arbeitseinsatz an diverse Firmen geschickt.

Kriegsgefangenenlager

 

Diese wurden von den Wehrmachtsdienststellen betrieben und überwacht. Nach der Gefangennahme wurden die Soldaten meist hinter der Front in Sammel- und Durchgangslagern auf den Transport ins Reich vorbereitet.

Dort wurden auch sie zum Arbeitseinsatz eingesetzt. Meist waren sie nach ihrer Herkunft zusammen gefasst und von anderen räumlich getrennt.

Sie wurden überall eingesetzt, z.B. auch in der Landwirtschaft und wohnten zum teil auch auf den Höfen selber.

Offiziere und Mansnchaften wurden auch getrennt von einander in Lagern gehalten. Offiziere waren meist in Offizierslagern, dort wurden sie beobachtet und verhört, um brauchbare Informationen zu erlangen. 



Arbeitserziehungslager

 

In diesen Lagern wurden kurzzeitig "arbeitsscheue" diszipliniert. Dies geschah meist durch die GeStaPo. Die Häftlinge wurden meist für einige Wochen (in der Regel 6 Wochen) zu Arbeit in desn Lagern verurteilt. Dort wurden auch sie für diverse Arbeiten an Firmen etc. übergeben

Quellen für alle in diesem Untermenü befindlichen Daten:

 

  • www.tenhumbergreinhard.de
  • Wikipedia.de
  • Georg Tessin, Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, 16ter Band