Der Bombenkrieg 1940-45

Zu Beginn des Krieges bestand die Industrie in Essen im wesentlichen aus:

  • 22 Kohlezechen
  • 20 Maschinenbaubetrieben
  • 1 Warmwalzwerk
  • 25 Eisen- und Stahlwerken
  • 6 Gießereien
  • 1 Autofabrik
  • 8 Kokereien
  • 2 Glashütten
  • 31 Bekleidungsbetrieben

 

Die Luftangriffe auf Essen durch das "British Bomber Command" fingen Anfang des Jahres 1942 an. Die Idee und die Strategie dazu, wurde in den Jahren zuvor festgelegt.

Den Höhepunkt wurden in der "Schlacht um die Ruhr" (Battle of the Ruhr) erziehlt, diese Begann am 4./5.März 1943 und dauerten ca. 4 Monate.

 

In den letzten Kriegsjahren wurde eine neue Art der Bombardierung ausgeführt, es wurde in folgender Reihenfolge bombardiert:

  • Sprengbomben
  • Brandbomben
  • Luftminen

Durch die Sprengbomben wurde zuerst die Dächer der Häuser zerbombt, damit die nachfolgenden Brandbomben die Häuser/Stadt besser ausbrennen konnte. Die Luftminen hatten einen verzögerten Zünder, um die nachfolgenden Löschmaßnahmen zu verhinden bzw. zu behindern.

Diese Art der Bombardierung wurde in der Wüste Nevadas getestet und zwar an nachgebauten "Kleinstädten".

Im Untermenü sind Luftangriffe mit Datum und Infos aufgeführt.

 

(Quelle: Tagebücher des "Royal Air Force Bomber Command")