Gasmaske und Gasmaskendose

Im Laufe des Krieges, als die Soldaten merkten, dass es keine Gasangriffe gab, wurde die Maske in manchen Fällen aus dem Behälter genommen und beim Tross gelassen. In der Maskedose wurden dann Munition oder andere Dinge, welche nicht naß werden durften, transportiert. Dies war jedoch streng verboten.

Nachfolgend eine Gasmaskendose mit durch Riemen angebrachter Gasplane.

Der lange Riemen wurde über die Brust und Schultern gelegt, der kurze wurde hinten in den Koppel gehangen.

Nachfolgend eine aufgeklappte Gasmaskendose mit Maskenspanner und Ersatzgläsern.

Nachfolgend die Gasmaske 30 in Tragung

Nachfolgend eine Gasmaskendose in Südfronttarnung sowie eine Dose mit Resten von Wintertarnung.

Gasplane und Tasche

Die Gasplane hatte eine Größe von 2x1,2 Meter und bestand aus beschichtetem, dunkelgrauem Gewebe. Die Plane war mit einer Masse beschichtet, welche gegen flüssige Kampfstoffe helfen sollte.

Sie diente als Überwurf vor herab regneten Kampfstoffen oder als Unterlage bei vergiftetem Untergrund.

Die Plane wurde nach Vorschrift auf den langen Riemen der Gasmaskendose aufgeschlauft und dann vor der Brust getragen. Da dieses aber in der Praxis sehr unpraktisch war, wurde sie oft mit Riemen um die Gasmaskendose gebunden (siehe Bild oben).

 

Die Ausführungen der Tasche wurden im Laufe des Kriege vereinfacht. Die Klappe wurde 3eckig und wurde mit einem, statt 2 Knöpfen geschlossen.

Nachfolgend einer frühen Gasplanentasche