Herstellung des Verwundetenabzeichens

Allgemeines zur Herstellung

 

(Die nachfolgenden Beschreibungen und Vorgänge beziehen sich ausschließlich auf die 2.Form des Verwundetenabzeichens 1939)

 

Bei der Herstellung des Verwundetenabzeichens muss zwischen folgenden Stufen unterschieden werden:

 

1.Stufe (Schwarz)

2.Stufe (Silber)

3.Stufe (Gold)

 

Die 1.Stufe wurde hohl geprägt, die anderen beiden sind in der massiven Ausführung hergestellt worden. 

Die Stanzen für die Verwundetenabzeichen konnten und sollten über das Hauptmünzamt in Wien bezogen werden. Natürlich gilt dies nicht für alle Hersteller von Verwundentenabzeichen. Es war vielmehr eine Empfehlung der Präsidialkanzlei, da die Stanzen bereits den Anforderungen entsprachen die gefordert wurden.

 

Viele der Hersteller haben jedoch eigene Stanzen/Prägewerkzeuge hergestellt, die nach Vorlage von Mustern und positiver Beurteilung durch die Präsidialkanzlei dann auch Verwendung fanden.

 

Verwundetenabzeichen in Schwarz (1.Stufe)

 

Zu Beginn des Krieges wurde das Verwundetenabzeichen aus Messing gefertigt, im späteren Verlaufes der Krieges aus Eisen. Grund war, dass das Messing für die Produktion von kriegswichtigen Erzeugnissen gebraucht wurde.

Jedoch gab es bei der Verwendung/Verarbeitung von Messing auch noch ein anderes Problem mit sich auf das weiter unten noch genauer eingegangen wird.

Die Herstellung sah ab Ende 1941 wie folgt aus:

 

Das schwarze Verwundetenabzeichen wurde aus 1 mm starkem Eisen- bzw. Tiefzieblech geprägt und ausgeschnitten, welches zuvor doppelt dekapiert wurde (dekapieren = das Befreien der Metalle von Oxiden durch Eintauchen in verdünnte Säuren).

 

Das Nadelsystem - bestehend aus Nadelhaken und Nadelbock - wurde hart gelötet, während die Nadel vernietet wurde. Die Nadel besteht aus einem 1,5 mm starken Eisendraht und die Broschierung aus Eisen. Nach dem Beizen wurde das Abzeichen noch gesandelt und galvanisch schwarz gefärbt, anschließend noch mit schwarzem Lack lackiert und im Ofen eingebrannt.

 

So lautete zumindest die offizielle Herstellungsvorschrift der Präsidialkanzlei. Leichte Unterschiede werden sicherlich von Hersteller zu Hersteller zu finden sein

 

Ein großes Problem bei dem Verwundetenabzeichen in Schwarz war die Haltbarkeit der Farbe. Als noch Messingblech für die Herstellung verwendet wurde, kam es vor, dass die Farbe sehr schnell abblätterte.

 

Im Extremfall (oder auch in Einzelfällen auch durch die Einwirkung der Soldaten selbst) war die schwarze Farbe vollständig verblasst und es konnte zu einer Verwechslung der Stufen kommen (Schwarz/Gold).

Nachfolgend ein VWA aus Mesingblech, bei welchen sich der schwarze Lack schon teilweise gelöst hat

Durch die Verwendung von Eisen und die galvanische Schwarzfärbung wurde weitestgehend eine Verwechslung mit dem silbernen/goldenem Verwundetenabzeichen ausgeschlossen.

Nachfolgend erkennt man die galvanische Schwarzfärbung sehr schön an der abgeplatzen Farbe am Stahlhelm.

Im April 1944 wurde als beste Oberflächenbehandlung durch die LDO empfohlen:

 

- Matt sandeln des Verwundetenabzeichens
- Aufbringen des Rostschutzes. Die geschieht durch phosphatieren (oder auch bondieren genannt, gemeint ist das gleiche, wurde jedoch von den einzelnen Firmen anders genannt)
- Aufbringen des Lackes der dann im Ofen eingebrannt wird.

 

Ganz wichtig war hierbei das Einbrennen des Lackes.

Das Einbrennen des Lackes machte diesen kratz-, stoß- und abriebsfest gegenüber äußeren Einwirkungen.

Dieses zeigt sich auch heute noch bei den meisten Stücken. Jedoch gibt es auch Lacke, welche sich im Lauf der Zeit innerlich zersetzt haben und somit durch leichtes kratzen an der Oberfläche großflächig lösen. Wie es bei nachfolgendem Stück des Herstellers Overhoff&Clemems (Lüdenscheid) der Fall ist.

Nachfolgend ein kleiner Teil eines kleinen Hortfundes von Verwundetenabzeichen des Hersteller Overhoff&Clemems (Lüdenscheid) mit passender Verleihungstüte.
Alle diese Stücke weisen zersetzten Lack auf, der sich leicht vom Grundmaterial ablöst.

Man experimentierte 1941/1942 auch mit anderen Materialien und Farben um das Problem der Haltbarkeit der Farbe in den Griff zu bekommen.

 

Hier nur ein kurzes Beispiel an dem man erkennen kann wie gründlich und penibel man getestet und geprüft hat.

 

Auszug aus dem Prüfungszeugnis des Staatlichen Materialprüfungsamtes in Berlin-Dahlem vom 13. Juni 1942:

 

…Mechanische Eigenschaften der Lackierungen…

 

Die unter 45 º Neigung zur Waagerechten gelagerten Proben wurden mit Nornsand (nach DIN 1164) der Körnung 0,74 bis 1,39 mm aus einer Höhe von 1,80 m solange berieselt, bis die Lackierung deutlich sichtbar bis zum Untergrund angetragen war.

Die hierzu benötigte Sandmenge wurde durch Wiegen ermittelt und in Kg angegeben.

Ein weitere möglicher Versuch war es, dass Messingrohlinge vor dem Lackieren vergoldet wurden, um die Fläche haftbarer für den schwarzen Lack zu machen.

Wie man jedoch sieht, platzt auch hier die Farbe sehr schnell ab und die Verwechslung mit einen Verwundetenabzeichen in Gold ist sehr groß.

 

Eine andere mögliche Erklärung für diese Stück ist, dass diese ursprünglich als goldene Stücke gefertigt wurden. Als jedoch das Verbot der LDO für hohle Verwundetenabzeichen in Silber und Gold herauskam, wurden diese Chargen einfach Schwarz lackiert, um sie nicht vernichten zu müssen.

 

Nachfolgend ein Beispiel dieser Stücke anhand eine Verwundetabzeichen des Herstellers Eduard Hahn.

Man kann sehr deutlich die Vergoldung über dem Messinggrundkörper erkennen.

 

(Diese Art ist auch von anderen Herstellern bekannt)

Verwundetenabzeichen aus Kunststoff und Pressmasse

Bezüglich der Verwendung von Materialien soll noch kurz auf die Versuche Firmen Deumer und Venditor eingegangen werden.

 

Die Firma Deumer stellte Versuche mit Verwundetenabzeichen aus Pressmasse an. Diese Muster wurden von der Präsidialkanzlei jedoch abgelehnt da die Pressmasse zu weich war und man Bedenken hatte, dass dieses Material den Einwirkungen harter Gegenstände nicht standhalten würde.


Die Firma Venditor stellte Muster aus dem Werkstoff Trolitul (Kunststoff) her. Allerdings kam über einen Versuchsstadium nicht hinaus da man sich dann doch für die Herstellung aus Metall entschieden hatte.

Es gibt zur Zeit keinen Hinweis darauf das es eine Großproduktion von Verwundetenabzeichen aus Kunststoff gegeben hat bzw. eine Bestellung der Präsidialkanzlei über eine größere Menge. Durch eine Rechnung der Firma Venditor über 385 Reichsmark sind zumindest die Kosten für die Entwicklung einer Form und von Versuchsstücken belegt. Leider ist dieser Rechnung nicht zu entnehmen wie viele Versuchsstücke gefertigt wurden.

Verwundetenabzeichen aus Bakelit/Kunststoff im Internet

In Auktionshäusern sind Verwundetenabzeichen in Schwarz angeboten worden mit der Herstellermarkierung 30 (Hauptmünzamt Wien). Dieses hatte im Vergleich zu der Metallvariante keine wirklichen Abweichungen (soweit aus den Bildern der Auktionen es zulassen).

Es sei jedoch angemerkt, dass es sich um eine massive Ausführung handelt. Im Gegensatz zu den Stücken aus Metall der schwarzen Stufe des Verwundetenabzeichens die gemäß den Anordnungen der Präsidialkanzlei nur in hohler Ausführungen herzustellen waren.

 

Auch gibt es Bodenfunde aus dem Raum Stalingrad die aus Kunststoff gefertigt wurden. Diese Stücke sind in der 1.Form mit einem M35 Stahlhelm sowie rückseitig mit einer Art Sicherheitsnadel als Tragenadel versehen. Zudem sind die Stücke kreisrund und nicht oval.

 

Zu beiden Kunststoffvarianten gibt es zur Zeit keine genaue Einordnung ob es sich um Versuchsstücke, offizielle Verleihungsstücke oder um Reproduktionen handelt. Auch fehlt bei den Bdenfundstücken ein Beweis, dass sie wirklich aus der Gegend um Stalingrad stammen.

 

Es ist auch möglich, dass ein Teil dieser Stücke (welche im Netz kusieren) im Rahmen des Winterhilfswerkes als Spendenstücke hergestellt wurden. Die meisten der Stücke, die man dort kaufen konnte, waren aus Kunststoff. Jedoch gibt es dafür bis jetzt auch noch keinen Beleg.

 

Die Firma Venditor war in den 30/40er Jahren in der Produktion von Abzeichen aus Plastik tätig.

Eine wahrscheinliche Lösung des auftauchens dieser Stücke in den letzten Jahren ist wohl folgende:

 

In den 1980/1990er Jahren wurden in Texas durch den Inhaber der Firma "Vac-U-Cast Plastic, Inc." Georg Pearce Modelle und Kriegsspielzeug aus Plastik hergestellt.

Der Inhaber war vorher in der US Army und in seinen letzten 6 Dienstmonaten arbeitete er im "2nd Armored Museum" in Fort Hood (Texas). Er war zudem historisch sehr interessiert.

 

Neben dem Hauptgebiet (Panzermodelle) kam er auf die Idee, auch Orden und Abzeichen aus Plastik herzustellen und zu verkaufen. Er dachte dabei an Reenactor und Modellbauer.

Ihm bekannte Sammler haben ihm originale Abzeichen geliehen, damit er sich passende Abgüße davon machen konnte. Darunter waren diverse Abzeichen wie Verwundetenabzeichen, Infanteriesturmabzeichen, Eisernes Kreuz 1.Klasse etc.

 

In der Anfangszeit wurde viel ausprobiert um ein gutes Stück herzustellen. Die ersten Stücken waren alle zu dünn und zu instabil und knickten leicht ein. Zudem war es schwierig, eine Tragevorrichtung an die Stücke anzubringen.

Dieses Problem konnte nicht gelöst werden, demnach wurden die Stücke alle mit glatter Rückseite produziert und verkauft.

 

Verkaufspreis waren 10$ für 3 Abzeichen. Diese wurden sehr gut und oft verkauft.

 

Nach ein paar Jahren zog George Pearce nach Colorado. Die Firma wurde 2007 geschlossen. Es ist nicht auszuschliessen, dass er noch weiter mit einer Tragevorrichtung experimentierte und es auch Stücke mit einer Tragenadel gibt.

 

Demnach ist es sehr wahrscheinlich, dass die meisten Abzeichen aus Plastik (welche im Internet zu finden sind) aus den USA stammen.

 

Verwundetenabzeichen in Silber (2.Stufe)

 

Wie auch bei dem schwarzen Verwundetenabzeichen haben sich die Herstellungsvorschriften über die Jahre hinweg geändert.

Die Herstellungsvorschrift im Jahr 1941 besagt:

 

- Material: doppelseitiges Cupal (Kupfer platiniertes Aluminium) 3,5 mm stark

- Befestigung: Broschierung Messing
- Nadel aus 1,5 mm starken Messingdraht

- Abmessungen: Ganze Höhe 44 mm
- Toleranz ± 0,5 – 0,8 mm

- Formgestaltung: Maßgebend für die Formgestaltung ist das Muster
der Wiener Staatsmünze, die auf Anforderung die Pfaffen (Stanzen) liefert.

 

Arbeitsgänge:

 

Das Verwundetenabzeichen wird geprägt, ausgeschnitten und sauber entgratet.

Bei angeprägten Scharnier wird der Haken mit einem Lochwerkzeug durchgestanzt und der Scharnierbock aufgebohrt.

Bei gelöteten Scharnier wird der Haken und Bock aufgelötet.

Die rohen fertigen Verwundetenabzeichen werden danach gesandelt, galvanisch vermessingt, gebürstet und dann gut galvanisch versilbert. Anschließend werden die
Abzeichen mit matten Zaponlack überzogen.

Nachfolgend ein Verwundetenabzeichen in Silber des Herstellers Wilhelm Deumer (L11). Auf diesem Top Stück sieht man noch deutlich die Reste des mittlerweile bräunlich verfärbten Zapolackes.

 

Herstellungsvorschrift im Jahr 1944 von Klein und Quenzer:

 

Die Firma Klein & Quenzer hat Verwundetenabzeichen in leichterer Ausführung hergestellt und Muster zur Begutachtung an die Präsidialkanzlei geschickt.

 

Bei dieser Ausführung konnte Material eingespart werden (dabei wurde die Dicke des Ursprungmaterials um ca 1mm verringert). Verbunden mit dieser Materialersparnis war auch ein Preisnachlass von 1,2 auf 0,95 Reichsmark pro hergestelltes Verwundetenabzeichen.

 

Hier wird noch einmal detailliert auf die Materialersparnis und die Arbeitsgänge eingegangen:

 

 

Material für 1.000 Stück:

 

- 37 kg Feinzinkstreifen - 50 mm breit, 2,6 mm stark
- Nadeln aus Eisendraht 1,5 mm, Länge 42 mm

 

- Einsatzgewicht: 1,2 kg unlegierte Eisen für 1.000 Stück

- Feinsilber zum Galvanisieren: 100 g für 1.000 Stück

 

Arbeitsgänge:

 

- 1. Prägegang
- 2. Prägegang
- Bohrung des Scharnierböckchens i. Bohrvorrichtung
- Auffräsen der Hakenöffnung
- Säubern des Abzeichens am äußeren Rand und der
- Broschierung mit Schaber und Feile
- Einsetzen und Nieten der Nadel
- Nachpolieren des entgrateten Randes der Filzscheibebmit Trippel
- Auswaschen und Abkratzen an der rotierenden
- Stahlbürste mit Bürstenwasser Konzentrat B
- Sandeln, Entfetten, Vermessingen, Versilbern
- Nach dem Versilbern werden die Abzeichen an der rotierenden Stahlbürste mit Bürstenwasser Konzentrat B angekratzt
- Vor dem Spritzen mit farblosem Überzugslack werden die Abzeichen einzeln auf Fehler kontrolliert

 

Ein paar kleine Änderungen wurden noch von der Präsidialkanzlei gewünscht. So sollte die Broschierung länger werden, das Scharnier etwas höher gerückt und die Öse ganz an den unteren Rand gerückt werden.
Nach Aussage von Klein & Quenzer konnte diese Herstellungsvorschrift auch für das Verwundetenabzeichen in Gold angewendet werden

Nachfolgend die Ursprungsvariante der Firma Klein&Quenzer (65) in der dicken Ausführung aus Feinzink mit einem Gewicht von 30,25 Gramm

Nachfolgend die Variante mit dem geringeren Materialeinsatz von Klein&Quenzer (65) aus Feinzink mit einem Gewicht von 22,10 Gramm

Weitere Versuche der Materialeinsparung

Der Hersteller Fritz Zimmermann aus Stuttgart (L24) erfand für seine Produktion eine Lösung zur Materialersparnis, indem er die Rückseite der Verwundetenabzeichen in Silber und Gold in "halbhohler Ausführung" herstellte.

 

Nachfolgend ein Rohling aus dieser Produktionsserie. Die Abgrenzungen auf der Rückseite sind Orientierungshilfen für das Anbringen des Nadelsystems.

 

Darunter eine komplettes Verwundetenabzeichen mit Broschierung.

Verwundetenabzeichen in Gold (3.Stufe)

 

Für das Verwundetenabzeichen in Gold kann man im Großen und Ganzen die gleichen Fertigungsschritte wie für die silberne Ausführung annehmen.


Die offizielle Fertigungsvorschrift der Präsidialkanzlei für das Verwundetenabzeichen in Gold hat sich über die Jahre nicht groß geändert.

 

Bis auf die Verwendung von Zink anstatt Messing blieb die Fertigung immer gleich.

 

Ausgangsmaterial war 4,5 mm starkes Messing (später dann Zink), das zugeschnitten wurde, danach gepresst und ausgeschnitten.

Auf der Rückseite wurde der Scharnier und der Bock hart gelötet.

Im Gegensatz zu den anderen Stufen des Verwundetenabzeichens bestand die Nadel hier nicht aus einem 1,5 mm starken Eisendraht, sondern aus einen 1,5 mm starken Messingdraht.

Für die Färbung wird angegeben: genau nach Muster (matt gebrannt und satt vergoldet, nicht poliert)

 

Anbei eine Übersicht des Hauptmünzamtes in Wien bezüglich des Materialeinsatzes für einen Auftrag der Präsidialkanzlei über 20.000 Verwundetenabzeichen in Gold und 30.000 Verwundetenabzeichen in Silber im Dezember 1942 aus der ersichtlich wird wie hoch der Materialeinsatz war.

 

Für 20.000 Verwundetenabzeichen in Gold

 

- 1.300 kg Messingstreifen 48 x 3,5 mm

- 1.000 g Feingold

 

Für 30.000 Verwundetenabzeichen in Silber

 

- 1.600 kg Zinkblechstreifen 48 x 3,5 mm

Nachfolgend die Ursprungsvariante der Firma Klein&Quenzer (65) in der dicken Ausführung aus Feinzink mit einem Gewicht von 30,5 Gramm

Nachfolgend ein Messingstück im Winer Design (d.h. dieses Stück wurde auf einer Stanze des Münzamtes Wien hergestellt, jedoch ohne Herstellermarkierung)

Verwundetenabzeichen aus Stoff

 

Anfang 1944 kam es in der Wehrmachtsbeschaffungsstelle zu Engpäßen in der Beschaffung von Verwundetenabzeichen.

Auf Grund dessen wurde angedacht, Verwundetenabzeichen aus Stoff herzustellen, welche direkt auf die Uniform aufgenäht werden sollten.

Dieses sollten keine entgültigen Stücke sein, sondern nur Übergangsstücke, welche nachher gegen Stücke aus Metall wieder eingetauscht werden sollten.

 

Ob es jemals zur Aushändigung dieser Stücke gekommen ist, ist bisher noch unklar. Es sind bisher noch keine Stücke auf zeitgenösischen Photos aufgetaucht.
Jedoch sind schon ungetragene Stücke in Nachlässen aufgetaucht (siehe Beispiel weiter unten).

Bis jetzt kann also noch niemand genau sagen, welche Version original ist der ob die Stücke jemals ausgegeben wurden.

Nachfolgend ein Auszug aus dem Schriftverkehr der Präsidialkanzlei bezüglich der Verwundetenabzeichen aus Stoff

Nachfolgend alle 3 Stufen des Verwundetenabzeichens aus Stoff. Es ist möglich, dass es sich um die in dem Schreiben genannten Stücke und Ausführungen handelt.

Bei dem Stücken handelt es sich um farbig bedrucken Stoff, welcher auf der Rückseite eine Art Klebstoff aufweist (m.M.n. dient dieser dazu, dass sich der gewebte Stoff sich nach dem Abschneiden nicht auflöst und zu sehr ausfranst)