Militärische Abzeichen - Kameradschaftsabzeichen

In den Jahren nach dem 1.Weltkrieg war der Drang der ehemaligen Soldaten sich einander auszutauschen und ihre Kameradschaft aufecht zuerhalten sehr groß.

So entstanden in fast alles Städten und Stadtteilen Kameradschaften.



Nachfolgend ein Abzeichen des Eisenbahnbeamten Vereins aus Essen-Frintrop



Nachfolgend ein Abzeichen der militärischen Kameradschaft aus Essen



Essener Gardeverein

Nachfolgend ein Abzeichen des Gardevereins Essen Ruhr



Nachfolgend ein Abzeichen zum 50sten Jahrestag des Essener Gardevereins vom 22.-23.Juno 1929.


Nachfolgend ein Photo 2er Kameraden des Essener Gardevereins in den 30er Jahren

Nachfolgend 2 Abzeichen des Essener alten Kriegervereins



Nachfolgend 2 Abzeichen der Kriegervereine aus Frintrop und Steele



Nachfolgend ein Abzeichen des Vereins ehemaliger Angehöriger des 14.badischen Armeekorps



Nachfolgend ein Abzeichen für 25 Jahre Treue des Artillerie-Vereins in Essen Ruhr



Nachfolgend eine Medaille für den 1.Verbandstages der Artilelrievereine von Rheinland und Westfalen in Essen vom 22-24.Juli 1893.

Nachfolgend ein Abzeichen des Vereins ehemaliger Kameraden des 16.Armeekorps



Nachfolgend ein Abzeichen vom Regimentstag in Essen aus dem Jahre 1937



Nachfolgend ein unbekanntes Treffenabzeichen aus Essen

Nachfolgend ein Abzeichen des Kriegervereins 1866-1891 zu Essen, für seine Kameraden



Nachfolgend ein Abzeichen vom Artillerie Verein Kray und Umgebung



Nachfolgend ein Abzeichen vom Landesverband der schweren Artillerie Rheinland-Westfalen in Essen vom 21.-23.Mai 1938



Nachfolgend ein Seidenband der Widersehensfeier der deutschen Nachrichtentruppe in Essen vom 2.-4.Juli 1938



Nachfolgend ein Seidenband eines Treffen des 370.Infanterie-Regiments in Essen vom 26.-27.September 1936



 

Das Inf.Rgt.370 wurde am 13.7.1915 im VII. Armeekorps aufgestellt, daher auch die blaue Schulterklappe (soll Blau sein).

  • I.Bataillion: gestellt aus Brig.Ers.Btl.28 (2 Kompanien vom Ers.Btl./Füs.Rgt.39 Düsseldorf und 2 Kompanien vom Ers.Btl./Inf.Rgt.159 Mülheim/Ruhr und Geldern)
  • II.Bataillion: gestellt aus Brig.Ers.Btl.43 (2 Kompanien vom Ers.Btl./Inf.Rgt.82 Göttingen und 2 Kompanien vom Ers.Btl./Inf.Rgt.83 Kassel und Arolsen) 
  • III.Bataillion: gestellt aus Brig.Ers.Btl.79 (2 Kompanien vom Ers.Btl./Inf.Rgt 56 Wesel und Kleve und 2 Kompanien vom ers.Btl./Inf.Rgt 57 Wesel)

Aufstellungsort war Wesel.

Die MG.Kompanie formierte sich aus je einem Zug der 2.Ers.MG-Kp./VII.AK (Sennelager, bildete später bei den 370ern die 3.MG-Kp.) und der 1.Ers.MG-Kp.XI.AK (Niederzwehren bei Kassel und bildete später bei den 370ern die 2.MG.Kp.)

Den Ersatz stellte das 2.Ers.Btl./Inf.Rgt159 (Mülheim/Ruhr) und das 2.Ers.Btl./Inf.Rgt.57 (Wesel).

Unterstellt war da Regiment hauptsächlich der 10.Ers.Div. (bis auf einen kurzen Aufenthalt 1917 in Gallizien war die Division ausschließlich an der Westfront eingesetzt).

Demobil wurde das Regiment Mitte Dezember 1918 in Bielefeld.

 

Essener Soldaten dürften wohl im I. bzw. III.Btl oder der 1. oder 3.MG-Kp. zugeteilt gewesen sein. 

Nachfolgend ein Seidenband vom Treffen des 135.Infanterie-Regiments in Essen vom 3.-5.Juli 1937



Das IR 135 lag in Diedenhofen (heute Thionville), die gelbe Farbe der Schulterklappe steht für das XVI. Armeekorps.

Da man den Lothringern dort nicht so traute, wurden des öfteren Rekruten aus anderen Teilen des Reiches dort einquartiert.

Das Regiment unterstand im Krieg der 33.Infanterie-Division (Westfront) und wurde im Januar 1919 in Bernburg demobil gemacht. 

Nachfolgend ein Seidenband eines Treffens vom 30.06 bis 02.07.1934 in Essen.

 

Bei dem Abzeichen auf dem Band handelt es sich um das Kaiser- bzw. Königsabzeichen der Jäger und Schützen.

Möglicherweise handelt es sich um ehemalige Essener Soldaten, welche im Jäger-Bataillion 7 (Bückeburger Jäger) im VII Armeekorps ihren Dienst versehen haben.

 

Nachfolgend ein Treffenabzeichen des ehemaligen König Karl Dragoner-Regiments in Essen

 

Als Motiv sieht man das Monogramm (CC) der Schulerklappe des Dragoner-Regiments König Carl von Rumänien (1.Hannoversches) Nr.9 aus Metz. Die Klappen gab es erst seit dem 15.6.1914, vorher wurde eine "9" getragen. Das regiment lag seit 1877 in Metz, vorher Osnabrück und Lingen.

Einen direkten Bezug zur Stadt Essen gibt es nicht, jedoch meldete man sich zur Kavallerie freiwillig, und da man zu dieser Zeit den Leuten in Elsaß und Lothringen nicht so sehr traute, wurden überwiegend Soldaten aus den Rheinprovinzen dorthin versetzt.